Sehenswertes


Meditationsweg Wolfsbach - Kurzurlaub für Körper und Seele

Der Meditationsweg soll Stille im Schatten der lauten Welt vermitteln,

der Alltag darf hier für kurze Zeit Pause machen.

Weglänge: ca. 4,5 Km Wald und Wiesenwege sowie wenig befahrene Güterwege;

 

Start und Ziel: beim Gasthaus Karan

 

Unsere Sinne sind der Langsamkeit des Gehens angepasst, nur schrittweise sind wir fähig zu erfassen, was um uns herum existiert. Und gerade jene Dinge, die im hastigen Treiben und Tun zumeist unbeachtet bleiben, werden auf diesem Weg bei den einzelnen Wegstationen wichtig und bedeutsam.

Erleben mit allen Sinnen - dieser spirituelle Weg soll den Blick auf die Schönheit der Natur lenken und zeigt zu jeder Jahreszeit seine ganz besonderen Reize: Fauna und Flora soll beim melodischen Auf und Ab über sanfte Hügel, durch dunkle Nadelwälder oder alles umspannende Baumzeilen entdeckt werden, weniger mit dem Intellekt, vielmehr gefühlsmäßig, durch sehen, betasten, erfühlen, spüren, riechen und hören.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dorfkapelle Wolfsbach

 

 

 

Seit November 2014 gibt es noch 2 weitere Wanderwege


Römerweg


Die Donau bildet die Nordgrenze des römischen Reiches; unsere Gegend gehörte zum Hinterland der Kastelle Lauriacum (Enns-Lorch), Ad Juvense (Wallsee) und Loco Felici (Mauer an der Url). Daher sind in Wolfsbach mehrere Römerstraßen nachgewiesen, etwa durch dem mehrmaligen Hausnamen Strass an der heutigen Haager Straße. Auch der als Römerweg bezeichnete Wanderweg folgt einer antiken Handelsstraße, die von Ovilava (Wels) kommend zum römerzeitlichen Straßenknoten Mauer führte. Hier liegt auch der Spitalerhof: de Hospitale), der im Mittelalter wohl als Herberge an diesem auch nachrömisch genutzten Weg entstanden war.

 

Weglänge: ca. 7,4 km

 

Start und Ziel: Gasthaus Karan


Ötscherblick-Weg


Der Ötscher (1893) gehört zu den Nördlichen Kalkalpen durch seine isolierte Stellung schon aus

100 km Entfernung sichtbar - von Wolfsbach beträgt die Luftlinie etwa 55 km. Der Name kommt aus dem Slawischen (Otec) und bedeutet so viel wie Väterchen oder alter Mann. In nördlicher Richtung erscheint der Berg massiv und breit, von Westen und insbesondere Osten jedoch sieht man eine Schmalseite. Der Kalkstock ist ringsum von tiefen Schluchten, z.B. auch als Fudschijama Niederösterreichs bezeichnet; gerade im Frühjahr rechtfertigt seine Silhouette mit dem schneebedeckten Gipfel diesen Vergleich.

 

Weglänge: ca.8,2 km

 

Start und Ziel: Gasthaus Karan


Stift Seitenstetten


Mit dem Auto können sie in wenigen Minuten das wunderbare Stift Seitenstetten, sowie den bekannten Rosengarten besuchen.

 

Vierkanter Gottes

Gegründet 1112, erhielt das Stift Seitenstetten in der Barockzeit die heutige Form als Vierkanter mit der gotischen Stiftskirche im Zentrum. Baumeister waren Josef Munggenast und Gotthard Hayberger. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die gotische Stiftskirche, die romanische Ritterkapelle, der Marmorsaal und die Bibliothek mit Fresken von Paul Troger sowie der Maturasaal und die Abteistiege mit einem Fresko von Bartolomeo Altomonte!

 

Besonders erwähnenswert sind auch der historische Hofgarten mit Kräutergarten, barocker Gartenalage und einem Rosarium von mehr als 100 Rosensorten.